Bachelor of Laws

Comparative and European Law

Semester

Studierende

Kurzübersicht

Internationale Ausrichtung

Fachspezifische Fremdsprachenausbildung

Einjähriges Auslandsstudium

14-wöchige Praxisphase

Interdisziplinäres Wahlpflichtangebot

Gute Betreuung

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der Veranstaltungen in Oldenburg

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der Veranstaltungen in Bremen

Beschreibung des Studiengangs

Europäisch und international

Gegenstand der Rechtswissenschaft sind Inhalt, Entstehung, Gestaltung und Anwendung von Normen, die in den sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen verbindlich sind. Das klassische juristische Studium beschränkt sich traditionell auf die Analyse des in einem Staat geltenden Rechts, wie es von den nationalen Gerichten angewandt wird. Dieser verengte Blick wird den Anforderungen der sich globalisierenden Wissens- und Informationsgesellschaft nicht gerecht. Insbesondere in transnationalen Wirtschaftsbeziehungen geht es weniger um die gerichtliche Auseinandersetzung als um die Vermeidung kostenträchtiger Streitigkeiten durch intelligente vertragliche Gestaltung wirtschaftlicher Beziehungen. Dafür werden die Fähigkeit, aus der Perspektive verschiedener nationaler Rechte zu arbeiten sowie gründliche Kenntnisse des Rechts der Europäischen Union und seiner Wirkung im nationalen Recht benötigt. Auch mit internationalen Vertragswerken und der Praxis von Schiedsgerichten, die in transnationalen Wirtschaftsbeziehungen zunehmend als Alternative zum positiven nationalen Recht gesehen werden, sollten Juristinnen und Juristen vertraut sein.

Deshalb bieten die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und die Universität Bremen seit dem Wintersemester 2002/2003 gemeinsam den grundständigen rechtswissenschaftlichen Bachelorstudiengang “Comparative and European Law” an, in dem das deutsche und europäische Recht aus rechtsvergleichender Perspektive gelehrt werden. Der klassische Kanon des deutschen Rechts bestehend aus dem Zivil-, Straf- und Öffentlichem Recht wird hierbei abgedeckt. Studierende sollen zu wissenschaftlichem, aber auch zu praxisorientiertem Handeln ausgebildet werden.

Integriertes Auslandsstudium 

In das Studienprogramm ist ein einjähriger Auslandsaufenthalt im 5. und 6. Fachsemester integriert, wodurch die Anrechnung der im Ausland erbrachten Leistungen erleichtert wird. Der erfolgreiche Abschluss des integrierten Auslandsstudiums wird durch eine umfangreiche Fremdsprachenausbildung im Vorfeld des Auslandsstudiums gewährleistet. Studienbegleitend werden Lehrveranstaltungen teilweise in englischer Sprache gehalten.

Interdisziplinäre Wahlfächer

Komplexe Rechtsfragen verlangen nicht nur nach einem Verständnis für andere Rechtsordnungen und des Unionsrechts, sondern auch nach einem “Blick über den Tellerrand”, den Studierende an der Hanse Law School durch interdisziplinäre Schlüsselqualifikationen erhalten. So wird das rechtswissenschaftliche Studium durch wirtschafts- und politikwissenschaftliche Angebote ergänzt.

Integrierte Praxisphase 

Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung an der Hanse Law School, der das Studienprogramm von anderen juristischen Programmen neben dem integrierten Auslandsaufenthalt abgrenzt, ist die Verzahnung von Theorie und Praxis. Im Bachelorstudiengang ist im 8. Semester eine verpflichtende Praxisstudienzeit von 14 Wochen vorgesehen, die die Möglichkeit zum Absolvieren von einem oder mehreren Praktika bietet. Dies ermöglicht den Studierenden, ihre juristischen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden und Einblicke in juristische Berufs- und Tätigkeitsfelder zu erhalten. Daneben werden immer wieder Lehrveranstaltungen von Praktikern und Praktikerinnen regionaler Verbände, Unternehmen, Kanzleien und Gerichte gehalten.

Auslandsstudium 

Die Prüfungsordnung der Hanse Law School sieht ein verpflichtendes einjähriges Auslandsstudium im 5. und 6. Fachsemester vor, das durch die Sprachmodule im Vorfeld gezielt vorbereitet wird. Durch die Integration des Auslandsaufenthalts in das Curriculum des Studiums und die Absprache der Kurse mit den Koordinatoren des Studiengangs wird die Anrechnung der im Ausland erbrachten Prüfungen erleichtert.

Die Studierenden können die Universität, die sie im Ausland besuchen möchten, grundsätzlich frei wählen. In der Vergangenheit entschieden sich Studierende für Auslandsaufenthalte an Universitäten auf allen Kontinenten. Das International Student Office der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und das International Office der Universität Bremen stehen den Studierenden bei ihrer Wahl beratend und unterstützend zur Verfügung.

Darüber hinaus können Studierende der HLS dabei auf den Erfahrungsschatz vorangegangener Jahrgänge zurückgreifen. Wer sich für einen Austausch an der Rijksuniversiteit Groningen entscheidet, mit der eine besonders enge Partnerschaft besteht, kann sich sogar über eine eigens von Ehemaligen für den Austausch gesammelter Erfahrungen eingerichtete Website informieren.

Zur Förderung der Mobilität der Studierenden an europäischen Hochschulen stellt die Europäische Kommission Stipendien zur Verfügung (Erasmus +). Diese werden im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen zwischen den Hochschulen vergeben. Studierende der Hanse Law School können sowohl die Kooperationsmöglichkeiten der Fakultät II, Institut für Rechtswissenschaften der Universität Oldenburg als auch des Fachbereichs 6 der Universität Bremen nutzen. Über die Erasmuskooperationen beraten die Erasmusbeauftragen des Instituts für Rechtswissenschaften und des Fachbereichs 6.

Universität Groningen.

Ansprechpartner
Für Kooperationen der Universität Bremen
Frau Kerstin True-Biletski
ktrue@uni-bremen.de

Für Kooperationen der Universität Oldenburg
Frau Kerstin Groscurt, LL.M.Eur.
kerstin.groscurth@uol.de

Berufliche Möglichkeiten

Die Berufsmöglichkeiten für Studierende des Bachelor-Programms Comparative and European Law sind vielfältig.  Die Absolventen und Absolventinnen haben ein international geprägtes Studium abgeschlossen und besitzen Expertise in mehreren Rechtsordnungen. Diese Ausbildung ermöglicht die Anstellung in nationalen und internationalen Unternehmen oder in den Institutionen der Europäischen Union. Absolventen und Absolventinnen arbeiten darüber hinaus in verschiedenen internationalen Organisationen. Als mögliche Arbeitgeber kommen auch sämtliche Bundes- und Landesbehörden in Betracht, sowie diplomatische Behörden. Selbstverständlich ist es möglich, ein weiterführenden Master-Programm (etwa Transnational Law, LL.M.) aufzunehmen. Der Abschluss qualifiziert nicht, um den Berufen Rechtsanwalt, Richter oder Staatsanwalt nachzugehen. Nach dem Abschluss kann jedoch im Rahmen eines anschließenden Studiums die erste Staatsprüfung abgelegt werden.

Bewerbung

Studienbeginn für das Programm Comparative and European Law (LL.B.) ist jeweils zum Wintersemester. Die Bewerbung und Einschreibung der Studierenden erfolgt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Weitere Informationen zur Bewerbung sind im InfoPortal Studium der Universität Oldenburg zu finden.

 

Hinweis zur verlängerten Bewerbungsfrist

Die Bewerbungsfrist für den Studiengang “Comparative and European Law” wurde für das Wintersemester 2020/2021 auf den 20.08.2020 verlängert.

Eine Kooperation der Universitäten

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